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Für die Portraits bitte die Musiker anklicken! Die Besetzung am 14. 2. 2004: Charly Antolini, dr; Charly Augschöll; sax, Rocky Knauer, b; David Gazarov, p; Andrej Lobanov, tr. Bald 48 Jahre wirbelt Charly Antolini als professioneller Schlagzeuger über die Jazz-Bühnen dieser Welt. Geboren in Zürich, erhielt er in einer der berühmten Tambourenschulen der Stadt das handwerkliche Rüstzeug, die Grundausbildung als Trommler. Bereits 1956 startete er in Paris seine Profi-Karriere als Schlagzeuger und spielte dort mit so berühmten Jazzmusikern wie Sidney Bechet, Albert Nicholas, Bill Coleman und verschiedenen Musikern aus der Pariser Jazzszene. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Auftritte bei Festivals in Paris, Biarritz und Mailand machten ihn schnell bekannt und verschiedene führende Jazz-Formationen in Europa sicherten sich die Künste des swingenden Trommel-Tausendsassas. 1962 übersiedelte er nach Stuttgart und spielte dort unter anderem fünf Jahre in Erwin Lehns Südfunk-Tanzorchester. Weitere Engagements in den Big Bands von Peter Herbolzheimer, Kurt Edelhagen, Max Greger und des NDR schlossen sich an. 1976 gründetet Charly Antolini seine eigene Formation "Jazz Power" und gastierte mit dieser Band auf allen bedeutenden Bühnen und in Jazz-Clubs in Europa. Neben der Stammbesetzung lädt Charly immer wieder internationale Spitzenmusiker ein. Dadurch entstehen musikalische Highlights und mitreißende Jazz-Erlebnisse. 1979 machte er Furore, als seine Langspielplatte "Knock Out" innerhalb weniger Tage nach Erscheinen in den Plattenläden vergriffen war. Viele Altmeister engagierten ihn, so Lionel Hampton und auch kein geringerer als "The King Of Swing" Benny Goodman. Eine Vielzahl von Jazz-Sendungen im In- und Ausland geben ebenso Zeugnis von der Bedeutung Charly Antolinis und seiner Musiker, wie die Auftritte bei europäischen Jazz-Festivals in Berlin, Nizza, Kopenhagen, Mailand, Warschau, Rom und Genf. Charly Antolini ist einer der großen Schlagzeugvirtuosen unserer Zeit - in der Tradition von Buddy Rich. Louie Bellson, Gene Krupa, Sam Woodjard und Joe Jones. Musikalische Leidenschaft und eine unglaubliche Technik sind seine Markenzeichen. Er ist aber auch einfühlsamer Begleiter seiner Musikerkollegen, um gleich darauf wieder mit ungeheurer Dynamik zu explodieren - getreu dem Leitsatz des genialen Duke Ellington "It don't mean a thing if you ain't got a swing"
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