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Portraits bitte die Personen anklicken! Schon als kleiner Junge ließ der Max die Leute in seiner Umgebung im wahrsten Sinne des Wortes aufhorchen. Was er mit flinken Fingern seinem Akkordeon entlockte, ließ großes Talent erkennen. Als Teenager verdrehte er den Mädels mit meisterhaftem Spiel auf dem Tenorsaxophon die Köpfe, und nach der mittleren Reife besuchte er das Konservatorium mit den Schwerpunkten Klarinette und Klavier. 1948 gründete er sein eigenes Sextett mit herausragenden Musikern, wie beispielsweise Hugo Strasser. Das Sextett war so vielseitig, dass es in volkstümlicher Besetzung ("Enzian Sextett") tagsüber im Bayerischen Rundfunk und jeden Abend in moderner Besetzung (Jazz) im "Kellerclub" von Freimann und später im "Orlando di Lasso" gegenüber dem Hofbräuhaus für die Besatzungsmacht spielte. Es saßen oft berühmte Musiker wie Duke Ellington und Count Basie, sowie Ella Fitzgerald usw. im Publikum, um dem jungen Weißen, der ein so unglaublich schwarzes Saxophon spielte, zuzujubeln. Lionel Hampton, der berühmte Vibraphonist, war derart begeistert, dass er ihn sogar nach Amerika holen wollte. Doch da musste der Max nicht lange überlegen. Er war stolz auf die offenkundig Wertschätzung, aber bodenständig und treu, wie er nun mal ist, blieb er in München und machte von dort aus Weltkarriere. Mit seiner musikalischen Wandlungsfähigkeit, seiner Ausstrahlung und seiner Bühnenpräsenz, seinem Engagement, seiner Fähigkeit, Menschen zu begeistern und Musiker zu führen und zu motivieren, schrieb er mit seinem Spitzenorchester Musikgeschichte. Und noch eines zeichnete den erfolgreichen Musiker jahrzehntelang aus: Seine Vielseitigkeit. "Ich möchte auf keine musikalische Richtung verzichten, denn sie sind alle Ausdrucksweisen unserer Freude an der Musik", sagte er einmal und spielte swingende Volksmusik mit der gleichen Hingabe wie Jazz, Schlager und Tanzmusik. Ein Leben voller Musik, ein Leben voller, aber freudiger Arbeit. Max Greger wusste immer den richtigen Ausgleich. Der (Noten)-Schlüssel für die private Harmonie ist Ehefrau Johanna, die in der Familie den Takt angibt. Und beider größtes Glück sind Tochter Hannerl und Sohn Max junior, der nach einem klassischen Studium an der Musikakademie München erfolgreich in die Fußstapfen des Seniors und problemlos aus dessen Schatten heraustrat. Er sammelte im Orchester des Vaters Erfahrungen, brillierte bei Soloauftritten und als Begleiter namhafter Künstler, und ist heute vorwiegend als Komponist und Arrangeur tätig. Und Max Greger heute? Längst im Rentenalter (80 Jahre) könnte er nur noch sein Leben genießen und stolz auf seine großen Erfolge zurückschauen. Aber ein Leben ohne Musik wäre für ihn kein Leben. Zu seinen Wurzeln zurückgekehrt, spielt er bei allen Veranstaltungen nun wieder Swing und Jazz, bei unserem Jazz Band Ball zusammen mit seinem Sohn Max jun. in kleiner Besetzung.
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