Lucas Fassnacht – Poetry Slam

18.45 – 19.45 Uhr beim Frankenhof Open Air am Samstag, 27. Juli 2013

Lucas FassnachtOttonormalverbraucht

Literatur ist, was in dicken Büchern steht und Schachtelsätze atmet.
Generationen von Kritikern haben diese Erkenntnis erarbeitet.
Und ihre Nickelbrillen dulden keinen Widerspruch.
 Doch Lucas Fassnacht kennt sich weder mit Nickelbrillen besonders gut aus noch mit Literaturkritik. Also überlässt er beides den Profis und schreibt lieber Texte – nicht fürs dicke Buch im Wohnzimmerregal, sondern um sie seinem Publikum direkt ins Gesicht zu rezitieren. Laut, leise, tragisch, komisch, schnörkellos, formal auch irgendwie.

Der Poetry-Slammer schreibt bitterböse Satiren auf das menschliche Dasein, seine Protagonisten sind so vom Leben überfordert, dass man fast über sie lachen möchte. Seine Prosatexte und Gedichte sind melodisch, wortgewaltig und hintersinnig, undogmatisch und bedrückend. Und trotzdem bleibt die vage Hoffnung auf ein Happy End – nicht nur für seine Figuren, sondern ganz allgemein.

(Quelle: Pressefoto und -text von Lucas Fassnacht)

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